SEO Zusammenfassung April 2017

Emojis in den Google SERPs

Die Emojis sind zurück und das nach den sich häufenden Beschwerden 2015. Johannes Beus, Gründer und Geschäftsführer von SISTRIX hat für seinen Artikel mit der Häufigkeit der Emojis in den SERPs beschäftigt. Sistrix hat sich 250 Millionen Suchtreffer, Desktop und Mobile, angesehen und den Titel sowie der Snippet-Text untersucht.

Ergebnisse der Desktop- und Mobile-Daten

In der Auswertung ist zusehen, dass in den Desktop-Ergebnissen lediglich 0,01% der Emojis und Sonderzeichen im Titel zu finden werden. Hingegen weisen im Snippet-Text 3,19% mindestens ein Emoji auf.

Desktop-Ergebnisse: Emojis in Title 0,01% & Snippet 3,19%
Desktop-Ergebnisse: Emojis in Title & Snippet, Quelle: Sistrix
Mobile-Ergebnisse: Emojis in Title 0,01% & Snippet 2,47%
Mobile-Ergebnisse: Emojis in Title & Snippet, Quelle: Sistrix

Jeder der Emojis kennt, der weiß, dass es Unmengen unterschiedliche Emojis gibt. Sistrix hat zum Abschluss noch eine Auswertung der am häufigsten in den SERPs auftauchenden Emojis veröffentlicht.

Beliebteste Emojis in den Google Suchergebnissen
Beliebteste Emojis in den Google Suchergebnissen, Quelle: Sistrix

Die Emojis bringen, wenn sie denn Angezeigt werden, einen zusätzlichen Blickfang in den SERPs und es bleibt abzuwarten ob sie sich auch die CTR auswirken.

 

Was ist Local SEO Spam?

Mit dieser Frage und einer möglichen Lösung beschäftigt sich Niklas Lewanczik von OnlineMarketing.de

Bei Local SEO Spam benutzen Unternehmen in ihrem Unternehmensnamen Keywords, Städtenamen und ähnliches um besser zu ranken. In den Google Richtlinien ist klar geregelt das solche Namenszusätze nicht erlaubt sind.

„Es ist nicht erlaubt, dem Namen eines Unternehmens unnötige Informationen hinzuzufügen. Dies kann dazu führen, dass der entsprechende Eintrag gesperrt wird. Aus den folgenden Beispielen geht hervor, welche Informationen Sie dem Namen Ihres Unternehmens hinzufügen dürfen und welche nicht.“

Doch Unternehmen benutzen für ein besseres Ranking neben Spam-Unternehmensnamen auch Fake-Unternehmensauflistungen und Fake-Reviews.

Fake-Reviews sind nicht klar verboten aber moralisch und ethisch mehr als fragwürdig.

Was kann man gegen Local SEO Spam unternehmen?

Niklas Lewanczik gibt den Rat: „Sobald jedoch offensichtlich gegen die Richtlinien bei Google verstoßen wird, sollte gehandelt werden. Rankings zu melden, die auf solchen Praktiken basieren, ist der einzige Weg, sich selbst gegen das Local SEO Spamming zu wehren. Mehr Proaktivität könnte dabei der Schlüssel zu mehr Erfolg auf diesem Weg sein.“ Dazu gehört auch bei lokalisierte Fake-Unternehmen bei Google Maps eine Änderung vorzuschlagen.

Änderung bei Google Maps vorschlagen
Änderung bei Google Maps vorschlagen, Quelle: OnlineMarketing

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verschiedenes

Cross-Device Commerce, die Zukunft des Online-Handels

Criteo liefert auf OnlineMarketing einen Whitpaper mit wichtigen Hintergrundinformation und dem internationalen Stand des Cross-Device Commerce. Grundgedanke ist, dass die Evolution im E-Commerce ein Umdenken der Händler erzwingen wird.

Veränderte Betrachtung des Kaufprozesses von der gerätebezogenen Betrachtung zur nutzerbezogenen Betrachtung
Veränderte Betrachtung des Kaufprozesses, Quelle: Criteo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

YouTube Boykott

Viel Marken drohten mit einem Werbeboykott. Grund dafür war, das Ausspielen von Anzeigen neben „fragwürdigen oder unsicheren Inhalten“. Google leitete aufgrund des hohen Druck direkt Maßnahmen ein. Künftig sollen YouTuber erst ab 10.000 Account-Views für das Partnerprogramm bewerben. Erst nach der Prüfung des Contents durch Google wird der Account für Werbeanzeigen freigeschaltet.

AdWords testet URL über dem Titel

Nachdem Google Werbeanzeigen unter den organischen SERPs getestet hat, wird jetzt das Design getestet. Aktuell wurde die URL über dem Titel und dem Text angezeigt. Sollte der Test positiv ausfallen, werden die URLs eine erhöhte Aufmerksamkeit erfahren.

Facebook launcht „M“

Philipp Roth von allfacebook weißt uns in seinem Artikel über den recht stillen Launch von „M“ hin. Facebook hat trotz, oder vielleicht gerade wegen dem Bot-Hype kaum ein Wort über das Projekt verloren.

„Wenn ihr euch mit einem Freund (oder mehreren Freunden) im Messenger unterhaltet und euch zum Beispiel auf ein Bier verabreden wollt, dann wird „M“ dies erkennen und euch die „Plan“ Funktion des Messenger vorschlagen.“

Zu Beginn wird „M“ folgende Funktionen bieten:

  • Vorschläge für Sticker
  • Bezahlmöglichkeiten
  • Teilen des eigenen Standorts
  • Umfrage vorschlagen
  • Taxi bestellen
  • Event erstellen

Aktuell wurde „M“ nur in den USA gelauncht. Wir werden noch etwas abwarten müssen, denn für Deutschland steht noch kein Release-Termin fest.

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